Allerlei Nächte Allerleirauh

(Märchenzyklus Teil I)


Unglück und Glück in den Mantel gewoben.
Mutwillige Zerstörung, das Bauwerk gefeit.
Wilde Horden gehen um in der Niemandszeit.
Buhlen um jede Seele, buhlen und toben.

Wen soll es kümmern. Das Opfer zu rechter Zeit.
Das Geheimnis dunkel, der Schatz ungehoben.
Bis Erinnerungen der Sehnsucht geloben.
Nächte voll Reichtum und Schmerz im Sternenkleid.

Macht auf die Tore am Dreikönigstag der Welt.
Auf dass jedermann die eigne Wahrheit schau.
Gespannt ein weiter Bogen das Himmelszelt.

Das Silber der Nacht ist der Mann, ist die Frau.
Im Glanz des Mondes wird Finsternis erhellt.
Besen, feg aus allerlei Nächte Allerleirauh. 


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