Texte
- tiefste stille
worte für worte
zeilen um zeilen
füllen seiten seiten
bis du aus ihnen
papierne rosen
zauberst und sie
galant überreichst
klappriger pegasus
in jenen nächten fegen
wir durch die lüfte
jagen atemlos
bilder
du silbermähnig
starksehnig jetzt
geleitest mich
nach hause
ich spüre noch
deinem hals nach
an den ich mich
schmiegte
und blicke in die
tiefste stille
die ich kenne
in ihr verstummen
worte
Haiku
- kühne wünsche
ins sommertürkis geworfen
flirrende nixen
- ein apfel so rot
das unverschämteste rot
paradiesisch schön
- unergrünlich sind
deine augen in sie will
ich mich verbläuen